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Sein oder Nichtsein (1942)

In unserer Reihe „Filmklassiker in der Astor Film Lounge“
(To Be or Not to Be)

USA 1942, 93 Minuten, s/w, FSK 12

Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Edwin Justus Mayer
Produktion: Ernst Lubitsch, Alexander Korda
Musik: Werner Richard Heymann
Kamera: Rudolph Maté
Schnitt: Dorothy Spencer

Besetzung: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, Felix Bressart, Lionel Atwill, Stanley Ridges, Sig Ruman, Tom Dugan, Charles Halton, George Lynn, Henry Victor, Maude Eburne, Halliwell Hobbes, Miles Mander u.v.a.

Filmsatire.

29.03. bis 29.03.2020

1939 wird Warschau von den deutschen Truppen besetzt. Eine Gruppe renommierter Shakespeare-Darsteller, zu dem das Ehepaar Josef und Anna Tura gehört (Jack Benny und Carole Lombard), engagiert sich im Widerstand, fällt aber einem Nazi-Spion auf. Als den Darstellern Verhaftung droht, entwickeln sie einen mutigen Plan, um der deutschen Gestapo zu entgehen...

„Ich hatte die zwei etablierten und anerkannten Rezepte satt: Drama mit entlastender komödiantischer Einlage und Komödie mit dramatischen Elementen. Ich wollte niemanden zu keinem Zeitpunkt von nichts entlasten: Es sollte dramatisch sein, wenn es die Situation verlangt, und Satire und Komödie dort geben, wo sie angebracht sind. Man könnte den Film eine tragische Farce oder eine farcenhafte Tragödie nennen – mir ist das egal und dem Publikum auch.“ (Ernst Lubitsch in der New York Times vom 29. März 1942)

Der Film erhielt eine Oscar-Nominierung für die Filmmusik von Werner R. Heymann.

„Aus diesem Stoff, der halb Hahnrei-Farce, halb Widerstandsdrama ist und halb (falls es eine dritte Hälfte gäbe) Theaterklamotte, hat der europäische Emigrant die perfekteste[sic!] Hollywood-Komödie überhaupt geschaffen, eine Mischung aus Frivolität und Moral, aus politischem Witz und Dekadenz. Einen Film, der alle seine Situationen so oft umkehrt und spiegelt, bis das Unterste zuoberst ist; einen Film, der mit einem falschen Hitler den echten so treffend einfing, wie der nie sein konnte - vielleicht von Chaplins Großem Diktator abgesehen.“

(Hellmuth Karasek in Der Spiegel, 1984)

„Der Komik mit Grauen stilvoll verquickende Film ist eine immer noch nützliche Abrechnung mit dem Führerkult und seinen Begleiterscheinungen. Einer der besten Filme von Ernst Lubitsch, der als ätzende Satire die Schergen des Nationalsozialismus als Schmierendarsteller beschreibt und die Schauspielertruppe als tragikomische Helden ehrt.“

(Lexikon des internationalen Films)

„Der Meister der intelligenten Komödie zeigt auch hier seine typische Handschrift.“

(Berliner Zeitung)

„Der Komik mit Grauen stilvoll verquickende Film ist eine immer noch nützliche Abrechnung mit dem Führerkult und seinen Begleiterscheinungen. Einer der besten Filme von Ernst Lubitsch, der als ätzende Satire die Schergen des Nationalsozialismus als Schmierendarsteller beschreibt und die Schauspielertruppe als tragikomische Helden ehrt.“

(Lexikon des internationalen Films)

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Sonntag , 29.03.20
Saal

Beginn der Hauptvorstellung ca. 15 Minuten nach Vorstellungsbeginn.

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